FAQ

Pflege FAQ

Was genau ist Atemzeit?

Atemzeit ist eine stationäre Einrichtung, die auf den Entwöhnungsprozess, dem Weaning” von der Beatmung ausgerichtet ist. Spezialisertes Fachpersonal und Atmungstherapeuten betreuen Menschen mit Beatmungsbedarf gemeinsam mit einem gut ausgebauten Ärzte und Kiniknetzwerk. Sie begleiten den Weg der Entwöhnung von Beginn an bis zur Erreichung des Therapieziels. Atemzeit will mit dem speziellen Versorgungskonzept die Zahl der dauerhaft auf Beatmung angewiesenen Patienten, wann immer möglich, reduzieren. Was das Konzept ausmacht:

  • Ein hohes Maß an Sicherheit: Fachärztliche Betreuung zu jeder Tages- und Nachtzeit (telemedizinische Betreuung 24/7 und Vitalmonitoring) durch spezialisierte Fachärzte, z. B. Intensivmedizin.
  • Kontinuierliche medizinische Betreuung: mindestens wöchentlich und auf Abrufbesuchen langjährig erfahrene Haus- und Fachärzte, die unsere Einrichtungen vor Ort.
  • Moderne medizintechnische Ausstattung (z. B. zentrale Sauerstoffversorgung, Heimbeatmungsgeräte, Hustenassistenten, …
  • Lückenlose Überwachung von Vitalparametern (Puls, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Temperatur) an jedem Bettplatz, teilweise Telemonitoring und erweitertes Vitalmonitoring z. B. EKG, das kritische Veränderungen frühzeitig anzeigt.
Welche Krankheitsbilder weisen Patienten in der AKI am häufigsten auf?

In der außerklinischen Intensivpflege betreuen wir Menschen mit sehr unterschiedlichen und oft komplexen Krankheitsbildern. Gemeinsam ist ihnen ein erhöhter medizinischer und pflegerischer Bedarf, der eine besonders intensive Betreuung und Interventionsbereitschaft erfordert. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen:

  • Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und respiratorischer Insuffizienz (Störung des Gasaustausches, die unbehandelt zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff führt). Diese Krankheitsbilder machen eine nicht-invasive über eine Maske oder invasive Beatmung über eine Trachealkanüle notwendig.
  • Patienten mit neurologischen Erkrankungen, die zu einer Beatmungspflicht führen können, z. B. ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), Multiple Sklerose (MS), Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder Querschnittlähmung.
  • Außerdem alle Krankheitsbilder, die jederzeit eine notfallmedizinische Intervention erforderlich machen können, wie Krampfleiden, das häufig bei Kindern auftritt.
Wie läuft eure Zusammenarbeit mit den Ärzten ab?

Unsere Pflegekräfte arbeiten eng mit verordnenden Ärzten zusammen. Das bedeutet, dass die notwendigen Therapien besprochen und nach Anordnung umgesetzt werden. In der Regel werden die Patienten vom Hausarzt versorgt und durch Fachärzte ergänzend betreut.

Die Zusammenarbeit umfasst mehrere Aspekte:

  • Verordnungen ausführen: Pflegekräfte setzen die ärztlichen Verordnungen um, was die Verabreichung von Medikamenten und die Durchführung von Therapien einschließt.
  • Krankenbeobachtung: Pflegekräfte überwachen den Zustand der Patienten kontinuierlich und melden Veränderungen oder Auffälligkeiten an Ärzte.
  • Notfallmanagement: In Notfällen sind Pflegekräfte oft die ersten, die eingreifen und die Situation stabilisieren bis der Arzt eintrifft.
  • Interprofessionelle Zusammenarbeit: Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf andere Gesundheitsfachberufe wie Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten, um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten. Im Kinderbereich erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den pädagogischen Fachkräften.
  • Telemedizinische Betreuung: In einigen Fällen erfolgt die Zusammenarbeit auch telemedizinisch, insbesondere bei der Prüfung zur Beatmungsentwöhnung und der fachärztlichen Betreuung.
Bietet opseo auch Ausbildungen an?

Wir bilden regelmäßig in den verschiedenen Standorten aus. Um dich näher zu informieren, melde dich gerne bei uns.

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